1925 - 1950

Chronik der »Lyra« 1925 – 1950

In den 30er Jahren spielte der Musikverein mit großem Erfolg bei zahlreichen Tanzveranstaltungen im ganzen Monschauer Land. Dirigenten waren zu dieser Zeit Johann Henn und Jakob Theißen, die mit dem Verein auch technisch schwere und vielfältige Stücke einstudierten.

Am 17. Mai 1925 feierte man das 30. Stiftungsfest und gleichzeitig das silberne Mitgliedsjubiläum des Vorsitzenden und Dirigenten Johann Henn. Diese Jahre waren auch die Zeit des großen Aufschwungs. Die Unkosten für diesen Aufwärtstrend wurden durch Mitgliedsbeiträge, Konzertauftritte und freiwillige Spenden gedeckt. Selbst Pfarrer Nösser gehörte öfters zu den Spendern.

 

Am 15. Februar 1933 fand ein Familienabend der Lyra aus Anlass des 38 jährigen Bestehens statt. Hier wurde auch der allererste Walzer der Lyra von 1895, „Die Gemütlichen“ aufgeführt.

Der zweite Weltkrieg bereitete dem Aufwärtsstreben des Vereins ein jähes Ende, da sämtliche Instrumente und Noten verloren gingen. Einige Mitglieder kehrten nicht mehr zurück. Nach dem zweiten Weltkrieg riefen Jakob Theißen, Matthias Theißen, Clemens Theißen, Karl Roder, Heinrich Alzer, Peter Braun, Adolf Jansen, Karl Jansen, Gottfried Jansen, Albert Pauls, Josef Zimmer und Josef Jansen den Verein wieder ins Leben. Mit geliehenen Instrumenten wurde einmal wöchentlich in Monschau geprobt. Probeleiter war ein Musiker namens Matheisel. Schnell schlossen sich auch wieder einige Jugendliche dem Verein an.

1948 begann man mit Hilfe der Gemeinde und anderer Gönner eigene Instrumente und Notenmaterial zu kaufen. Die Aufbauarbeit leitete Adolf Jansen bis 1955.

 


(C) 2007 Lyra Höfen e.V. - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken